Mittwoch, 7. Januar 2009

zusätzliches Training

Gestern war in Bayern der Feiertag "Heilig drei Könige", also mußte ich nicht in die Arbeit, sondern hatte frei. Zuerst wollte ich eine Runde mit dem Rad drehen, aber das neblige Wetter mit Temperaturen von -3,5°C machte einen wenig einladenden Eindruck. Das ist keine gute Ausrede, zumal ich mir ja ein umfangreiches Trainingsprogramm verordnet habe. Da kam mir der Gedanke, wieder einmal im Winter in die Berge zu fahren und mich dort sportlich zu betätigen.

Vom Parkplatz in Deisenried ging ich auf den Schwarzenberg. Das sind zwar lediglich 410 Höhenmeter, aber es ist immerhin besser als gar nichts. Den Aufstieg habe ich in 53 Minuten zurück gelegt, was auch im Sommer eine gute Zeit wäre, im Winter, bei eisigen und schneebedeckten Wegen ist das schon richtig schnell. Dementsprechend habe ich auch geschwitzt. Die Wanderstöcke sind ein unverzichtbares Hilfsmittel bei winterlichen Bedingungen. Außerdem trainiert man damit auch wunderbar die Arme und den Oberkörper, was bei Radfahrern ja oft genug zu kurz kommt. Oben am Gipfel habe ich einen Schluck Johannisbeerschorle aus der Trinkflasche genommen, einen Müsli-Riegel gegessen und einfach nur den Moment genossen. Der Berg war in Nebel gehüllt, dicker Raureif überzog das Gipfelkreuz und es war wunderbar still. Auch wenn keine Fernsicht war, ich fand es trotzdem schön auf dem Gipfel. So ganz allein, nur umgeben von der winterlichen Bergnatur, herrlich.

Beim Abstieg habe ich noch einen Abstecher auf die Tregler Alm für eine Einkehr gemacht. Die Käsesahne-Torte habe ich mir verdient. Es war ein richtig schöner Tag mit einem hoffentlich wirksamen Zusatztraining.

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